HC Mannheim Vogelstang – TV Oberflockenbach Ib 32:9 (20:4)

Zum letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2016 empfingen die Stängler die zweite Vertretung aus
Oberflockenbach. Mit Blick auf die Tabelle war klar, dass dieses Spiel gegen den direkten
Tabellennachbar eine Standortbestimmung sein sollte. Doch zunächst standen die Zeichen gegen den
HC: Neben der ohnehin schon langen Verletztenliste fielen für das Spiel zusätzlich noch Tobias Huber,
Daniel Ripp, Daniel Rutkowski und Torhüter Daniel Ruff kurzfristig aus. So sahen die Zuschauer beim
Warmmachen eine Mannschaft ohne Torwart. Kurzerhand war es dann Sebastian Rögner, der sich
ein Leibchen überzog und sich im Dienste der Mannschaft in das Tor stellte. Dass das keine allzu
schlechte Lösung war, sollten die nächsten 60 Minuten zeigen.

Hochmotiviert und konzentriert gingen die Herren ins Spiel und überrannten die Gäste förmlich: Ehe
man sich versah, stand es nach sechs gespielten Minuten bereits 6:0 für den HC. Häufig war in der
Vergangenheit gerade nach solchen Startphasen ein Bruch im Spiel der Stängler. Doch an diesem
Samstag sollte der Gegner nicht eine Minute zum Durchatmen bekommen. Ballgewinne in der
Abwehr wurden direkt per Tempogegenstoß im Tor der Gäste versenkt, sodass das Spiel bereits zur
Pause beim Stand von 20:4 entschieden war.

Die zweite Halbzeit wurde dann genutzt, um munter durchzuwechseln und das ein oder andere
auszuprobieren. Sebastian Rögner zeigte im Tor eine außergewöhnliche Leistung und konnte
insgesamt drei von vier Siebenmetern entschärfen. Vorne im Angriff wusste Jörg Frey mit ein paar
schönen Fackeln aus dem Rückraum zu gefallen. Letztlich trennten sich beide Mannschaften in einem
fairen Spiel mit 32:9 für den HC. Besonders erfreulich ist, dass sich an diesem Tag alle Vogelstängler
in die Torschützenliste eintragen durften. Nun steht am nächsten Sonntag in Lussheim das letzte
Spiel vor der Winterpause an. Bei dem vorgezogenen Rückrundenspiel gilt es an der Leistung vom
Hinspiel anzuknüpfen, bei dem man als Sieger das Spielfeld verlassen durfte. Die Mannschaft freut
sich über jede Unterstützung.

Es spielten: S. Rögner (Tor); G. Elmlinger (2), B. Schubert (4), A. Gerstner (3), J. Frey (6), M. Jakoby (3),
D. Hagen (1), J. Hörner (1), D. Behlen (5/2), K. Neudecker (5), P. Feger (2)

TSV Mannheim 1846 – HC Mannheim Vogelstang 28:25

Am vergangenen Sonntag gastierten die Herren von der Vogelstang beim TSV Mannheim. Nach dem
Krimi aus der Vorwoche gegen den SV Waldhof hatte man sich viel gegen den noch ungeschlagenen
Tabellenführer vorgenommen – doch wurde man in der ersten Hälfte diesem Anspruch in keinster
Weise gerecht. Die Abwehr stand zu passiv, sodass der TSV vor allem aus dem rechten Rückraum
immer wieder über Distanzwürfe zum Erfolg kam; im Angriff scheiterte man ein ums andere Mal am
starken Torhüter Hergesell. Erschwerend hinzu kamen bereits früh im Spiel die beiden Zeitstrafen
gegen Kevin Neudecker (7. + 12. Minute). Dass es zur Pause „nur" 14:10 für den TSV stand, lag
maßgeblich am Wechsel im Tor des HCs zur Mitte der ersten Hälfte: Vor Saisonbeginn aufgrund
Spielermangels zum Torhüter umfunktioniert, konnte Daniel Ruff direkt mit zwei gehaltenen
Siebenmetern seine Wichtigkeit für die Mannschaft unter Beweis stellen und seine Vorderleute
wachrütteln.

Nach der Pause und der deutlichen Kabinenansprache von Trainer Franz Hagen präsentierten sich die
Vogelstängler endlich von einer anderen Seite: Aus einer stabilen Abwehr heraus wurde der Ball mit
Tempo nach vorne getragen und so ein ums andere Tor aufgeholt. So dauerte es bis zur 45. Minute
als der umjubelte Ausgleich fiel (18:18). Die Halle war nun fest in der Hand der Gäste, die sich nach
50 Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung sahen (21:23). Doch plötzlich verlor man wieder den
Faden im Spiel und leistete sich dumme Fehler. Mit einer weiteren Zeitstrafe gegen die Vogelstang
und den anschließenden Treffern des TSV zum 27:24 nach 58 Minuten war das Spiel entschieden.

Wieder wurde der Kampf nicht belohnt. Wieder stand man ohne Punkte da. Und das gegen den
Tabellenführer, der aber definitiv mit einer konzentrierteren Leistung zu schlagen gewesen wäre. In
der entscheidenden Phase fehlte dem HC abermals ein kühler Kopf und eine Portion Glück. Auch das
Strafenverhältnis sprach eine mehr als deutliche Sprache: Während die Vogelstängler insgesamt acht
Minuten des Spiels in Unterzahl spielen mussten, bekam der TSV nicht eine gelbe Karte
zugesprochen. Nun muss schnellstmöglich ein Befreiungsschlag für die Herren des HCs her, um den
Negativtrend zu stoppen und wieder in der Tabelle nach oben zu klettern. Kommender Gegner ist die
TSG Weinheim, gespielt wird am Sonntag (13.11) um 16 Uhr in der Vogelstang Halle. Die Mannschaft
freut sich über jede Unterstützung.

HC Mannheim Vogelstang – SV Waldhof 22:23

Bereits am vergangenen Freitag spielten die Herren des HCs gegen die zweite Vertretung des SVW.
Schon immer waren Spiele zwischen diesen Mannschaften packend und emotional – und das sollte
auch dieses Mal so sein.

Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen, sodass sich keine Mannschaft wirklich absetzen
konnte. Besonders waren es beide Abwehrreihen, die dafür sorgten, dass es zur Halbzeit „nur" 11:12
stand.

Auch Hälfte zwei begann zunächst eng. Über 14:14 und 18:19 stand es nach 53 Minuten 19:22 für
den SV Waldhof. Mit dem bis dahin höchsten Vorsprung von drei Toren schien das Spiel beinahe
schon entschieden. Doch mit der Auszeit von Trainer Franz Hagen begann es doch noch einmal
dramatisch zu werden. Wie beflügelt gaben die Vogelstängler nun keinen Ball mehr aus der Hand,
verteidigten hoch diszipliniert und konnten mit einem fulminanten 3:0 – Lauf nach exakt 59:12
Minuten den Ausgleich erzielen. Das Momentum lag klar auf Seiten des HCs. Vor lauter Lärm von der
Tribüne verstand man sein eigenes Wort nicht mehr – ein wahrer Hexenkessel! Was dann in den
letzten 48 Sekunden geschah, bot alles, was den Handballsport auszeichnete. Waldhof im Angriff,
Vogelstang in der Abwehr. Und dann begann das Spiel gegen die Zeit. Immer wieder konnte ein
Durchbruch der Waldhöfer durch das Abwehrbollwerk verhindert werden. Doch dann die
Entscheidung: Drei Sekunden vor Schluss wurde dem SVW ein Freiwurf in zentraler Position
zugesprochen. Die Verantwortung übernahm Rückraumschütze Helmling für die Blauen. Der Wurf fiel
abgefälscht durch den Mittelblock des HCs und somit unhaltbar für Torhüter Simms in die Maschen.
Die Sirene ertönte und das Spiel war vorbei. Grenzenloser Jubel auf der einen Seite, herbe
Enttäuschung auf der anderen Seite. Doch das Publikum stand und applaudierte – nicht für eine der
beiden Mannschaften, sondern viel mehr für ein außergewöhnliches Spiel voller Spannung,
Emotionen und Kampf.

Unterm Strich stehen nun die Männer des HCs ohne Punktgewinn da. Wäre das Spiel noch zwei
Minuten länger gegangen, wer weiß was dann noch passiert wäre...Aber so ist der Sport: Mal
gewinnt man, mal verliert man! Nun heißt es die positiven Lehren aus dem Spiel zu ziehen und schon
am kommenden Sonntag gegen einen weiteren Aufstiegsaspiranten zu bestehen: Dann heißt der-<
Gegner TSV Mannheim 1846; ein Gegner, den man ebenfalls bestens kennt und der das nächste
spannende Spiel verspricht!

Es spielten: S. Simms, T. Höpfner (beide Tor); D. Ripp, G. Elmlinger (2), B. Schubert (2), A. Gerstner
(3), J. Frey (2), M. Jakoby, D. Hagen (2), J. Hörner, S. Rögner (1), T. Huber (4), D. Behlen (5), K.
Neudecker (1)

HSV Hockenheim 2 – HC Mannheim Vogelstang 27:19

Am vergangenen Sonntag gastierten die Herren des HCs bei der zweiten Mannschaft des HSV

Hockenheim. Die Mannschaft aus Hockenheim war bereits vor zwei Jahren beim Aufstieg unserer
Herren größter Konkurrent um den zweiten Platz in Kreisliga 2. Dementsprechend wusste man, dass
man in der Jahnhalle nur mit 100% Einsatz, Teamgeist und Entschlossenheit gewinnen konnte. Leider
sollten an diesem Tag bei den Vogelstänglern an jeder Stelle ein paar Prozent fehlen.

Die ersten fünf Minuten begannen zunächst sehr ausgeglichen (3:3). Doch dann kam es zu einem
Bruch im Spiel des HCs und Hockenheim schaffte es bis auf fünf Tore davon zu ziehen (9:4). Die
Mannheimer bewiesen aber Moral und kämpften sich mit 11:9 zur Pause wieder zurück ins Spiel.
Wesentlichen Anteil hierbei hatte Torhüter Simms, der viele freie Würfe parieren konnte.

Der Knackpunkt im Spiel waren die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte. Bedingt durch das
immer stärker verharzte Spielgerät schlichen sich zunehmend technische Fehler und Fehlwürfe im
Angriff der Vogelstängler ein. Zudem schaffte man es nicht, die Konzentration in der Abwehr
hochzuhalten, sodass die Gastgeber zu leichten Toren kamen. Leider versuchten nun auch die
Hockenheimer durch Theatralik und Schauspielerei ein ums andere Mal eine Zeitstrafe gegen den HC
zu erwirken. Hierbei ist das Schiedsrichtergespann Leinert/García zu loben, dass sich davon nicht
beeindrucken ließ und die Partie souverän leitete.

Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen mussten die Herren des HCs eine Niederlage hinnehmen,
die nicht zwingend nötig war. Nun heißt es die Lehren aus dem Spiel zu ziehen und weiter an sich zu
arbeiten. Nächster Gegner ist die zweite Vertretung des SV Waldhofs. Mit zwei Niederlagen
gestartet, besiegten die Waldhöfer den Aufstiegsaspiranten aus Birkenau deutlich mit 40:30. Die
Vogelstängler sind also gewarnt und freuen sich auf ein packendes Spiel vor heimischen Publikum.
Anpfiff ist bereits am kommenden Freitag um 20:15 Uhr.

Es spielten: S. Simms (Tor); D. Ripp, S. Strasheim (2), N. Feger, B. Schubert, A. Gerstner (2), J. Frey (1),
M. Jakoby, D. Hagen (7/2), G. Elmlinger (1), S. Rögner (2), P. Feger, D. Behlen, K. Neudecker (4)

HC Mannheim Vogelstang – HSG Lussheim 31:21

Am vergangenen Samstag kam es auf der Vogelstang zum Zusammentreffen der Herren des HCs mit
der HSG Lussheim. Beide Mannschaften waren mit der gleichen Punkteausbeute aus den ersten drei
Spielen in die Saison gestartet – doch von einem engen Spiel war die Partie weit entfernt. Lediglich
bis zur zehnten Minute konnten die Gäste aus Lussheim mit dem temporeichen Spiel unserer Herren
um Trainer Franz Hagen mithalten, ehe sich der HC Tor für Tor absetzen konnte. So erspielte man
sich zur Pause einen komfortablen 6-Tore- Vorsprung und ging mit einem 16:10 in die Kabine.

In der Vergangenheit waren es gerade die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, in denen der HC
unkonzentriert agierte und Spiele aus der Hand gab. Doch dieses Mal wurde die Mannschaft ihren
Ansprüchen gerecht und knüpfte direkt daran an, wo sie zur Pause aufgehört hatte. Die Gegner aus
Lussheim bissen sich an dem Abwehrriegel der Stängler förmlich die Zähne aus, wodurch es
geschlagene zehn Minuten dauerte, ehe der HC wieder ein Tor kassierte (20:11). In der Offensive
tankte sich Sebastian Rögner auf der halb-linken Position im ersten Spiel nach seiner Rückkehr immer
wieder kraftvoll durch die Abwehr und auch der agile Benedict Schubert zeigte sich sehr präsent am
Kreis. Schließlich konnten sich beide mit je 7 Toren in die Torschützenliste eintragen. Hinten
vernagelte Steve Simms im Tor seinen Kasten und entschärfte zahlreiche Würfe der Gäste. Mit
Disziplin und Torhunger gelang es somit den Männern von der Vogelstang den Vorsprung bis auf
zehn Tore auszubauen und am Ende einen ungefährdeten und überzeugenden Heimsieg mit 31:21
gegen die HSG Lussheim einzufahren. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Tobias Huber,
der bereits nach fünf Minuten das Spielfeld verlassen musste, nachdem er unglücklich aus der Luft
aufgekommen war.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern für die Unterstützung und freut sich auf die
nächsten Heimspiele. Doch zunächst geht es für das Team am nächsten Sonntag (23.10.) um 15:30
Uhr nach Hockenheim, wo die nächste Aufgabe wartet.

Es spielten: S. Simms, D. Ruff (beide Tor); N. Feger (8/4), B. Schubert (7), A. Gerstner, J. Frey (1), M.
Jakoby (2), D. Hagen (2), G. Elmlinger (1), S. Rögner (7), T. Huber (1), P. Feger (1), D. Behlen (1)